Typische Fehler bei der Existenzgründung in der Gastronomie
Wie Sie die typischen Fehler bei einer gastronomischen Existenzgründung vermeiden können. Die richtigen Fragen stellen und den Standort für Ihr Restaurant oder Ihre Gaststätte sorgfältig analysieren.
Sie wollen sich in der Gastronomie und Hotellerie auf die eigenen Beine stellen?
Sie wollen mit einem kreativen Gastronomie-Konzepterfolgreich Fuß fassen?
Sie wollen wissen, welche Betriebsform für Sie richtig ist und welche finanzierbar ist?
Sie wollen sicher sein, alles richtig bedacht zu haben?
Sie haben individuelle, tragfähige Anforderungen?
Viele Existenzgründungen in der Gastronomie werden sehr schnell und spontan vollzogen. Dies führt fast zwangsläufig zu Fehlern, die in der Anlaufzeit oft teuer bezahlt werden müssen. Die Probleme beginnen bereits damit, dass die aufgerufenen Übernahmepreise für eine bereits bestehende Gastronomie ohne weitere Überprüfung gezahlt werden. In der Mehrzahl dieser Gründungen werden weder aussagekräftige Vergangenheitszahlen (Betriebswirtschaftliche Auswertungen) noch Inventarlisten mit dem aufgerufenen Zeitwert abgefragt. Eine Dunkelziffer besteht ebenfalls bei dem Thema der Übernahme sogenannter Stammkundschaft und dem immateriellen Wert. Viele vergessen hierbei, dass nach Übernahmen ca. 50-70% der bisherigen Kundschaft zunächst einmal das Weite sucht. Die Gastronomie ist und bleibt eine sehr stark personenabhängige Branche sodass gilt: Ist der Wirt verschwunden, geht zunächst auch die Mehrzahl seiner Kunden! Zusätzlich werden bei der Festlegung des Verkaufspreises noch emotionale Faktoren wichtig. Möglicherweise hat der Betreiber diesen Betrieb über Jahre aufgebaut – es ist also sein ganz persönliches Baby – so dass dieser sehr häufig noch einen Preisaufschlag einbaut, der diese Aufbauarbeit berücksichtigen soll.
Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist die Auswahl des geeigneten Standortes und der vorhandenen Infrastruktur. Hier glauben viele Existenzgründer, dass sich der Betrieb auch bei einem mäßigen Standort rechnen wird, weil ja das Konzept so einzigartig ist. Das kann funktionieren, passiert aber in der Realität nur sehr selten. Kunden sind mittlerweile verwöhnt und bequem geworden. Parkplätze vor der Tür, Aussengastronomie und der Faktor „Sehen und gesehen werden“ sind mittlerweile absolute Kriterien bei der Kundenauswahl für einen passenden gastronomischen Betrieb.
Nicht zuletzt findet bei der Existenzgründung in dieser Branche nahezu nie eine intensive Marktanalyse statt. Wer sind die Mitbewerber? – Wie ist die Kundenfrequenz? – Welches Angebot wünschen sich die potenziellen Kunden?, sind nur einige der wichtigsten Fragen. Ohne eine solche Vorarbeit ist nach unserer Überzeugung von einer Existenzgründung in der Gastronomie abzuraten, da sowohl die kurz- wie auch mittelfristige Planung in wirtschaftlicher Hinsicht einem Himmelfahrtskommando gleicht. Sollten Sie zudem für dieses Vorhaben einen Fremdmittelkredit benötigen, wird ihnen jede Bank das geplante Vorhaben schnell abbügeln.
Vermeiden Sie also diese Fehler, und nutzen Sie die Unterstützung bei ihrer Existenzgründung in der Gastronomie durch fachkundige Experten.
Hier zwei Beispiele für Beratungsangebote in diesem Fachbereich:
M3-StartUp-professional:
- Sieben Beratungsstunden (à 60 Min.) zur Erstellung ihres bankfähigen Unternehmenskonzeptes durch uns.
- Fertigstellung des Unternehmenskonzeptes innerhalb von höchstens drei Wochen inklusive einer Tragfähigkeitsbescheinigung
M3-StartUp-light:
- Zwei Beratungsstunden (à 60 Min.) zur Unterstützung bei der Erstellung eines bankfähigen Unternehmenskonzeptes, sowie Klärung spezifischer Fragen.
- Klärung der Finanzierungsmöglichkeiten auch hinsichtlich möglicher Förderprogramme